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Der Konfirmandenunterricht ist ein gemeinsames Angebot der Region Gotha mit der Boxberggemeinde und der Kirchengemeinde Gotha.

Zum Konfirmanden-Kurs ist herzlich eingeladen, wer mitmachen möchte. Die Taufe ist keine Voraussetzung. Und es gibt auch keine Verpflichtung zur Konfirmation am Ende des Unterrichtes.

Für alle Jugendlichen, die im Herbst 2026 die 7. Klasse besuchen oder gleichaltrig sind, gibt es ab dem Herbst 2026 ein gemeinsames Angebot zur Vorbereitung auf die Konfirmation im Jahr 2028 in der Region Gotha mit der Boxberggemeinde.

Die Jugendlichen werden dabei auf dem Weg zur Konfirmation von jugendlichen Teamern, der Gemeindepädagogin und Diakonin Helke Goldhahn, dem Jugenddiakon Patrick Schröner und den Pfarrern Christian Müller und Volker Maibaum begleitet.

Nach einer Phase des Kennenlernens werden wir im Wechsel von Großgruppe und kleineren Homegroups miteinander Themen erkunden und eigene Erfahrungen mit unserem Glauben reflektieren. Neben den Treffen in den Gruppen ist in dieser Zeit auch das Erleben der Gemeinde, zum Beispiel im Gottesdienst oder bei der Mitwirkung beim weihnachtlichen Krippenspiel, wichtig. Auch auf gemeinsame Freizeiten können sich die Jugendlichen freuen. Die Konfirmation wird dann zu Pfingsten 2028 in Gotha gefeiert.

Mit der Konfirmation werden in unserer Kirche die kirchlichen Rechte erlangt: die Möglichkeit der Übernahme des Patenamtes, das kirchliche Wahlrecht, die kirchliche Trauung.

Anmeldung bis 23. August im regionalen Gemeindebüro oder hier.

Mit der konstituierenden Sitzung hat sich der neue evangelische Kirchenkreis Gotha am 21. März 2026 nun auch synodal auf den Weg gemacht. Drei bisher eigenständige Kirchenkreise sind zusammengewachsen – und mit ihnen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven.

Der Präses der neuen Kreissynode kommt aus unserer Gemeinde. Olaf Schneider-Rehberg war lange Jahre Vorsitzender des Gemeindekirchenrates der Boxberggemeinde. Mehrere Legislaturperioden gehört er schon der Kreissynode an und war auch zuvor bereits Präses der Kreissynode. Nun steht er auch an der Spitze des neu gebildeten Kirchenkreises: Herzlichen Glückwunsch, lieber Olaf!

Was daneben bei der Kreissynode besonders beeindruckt hat: das große Engagement. 50 Synodale haben sich eingefunden, die Mehrheit von ihnen ehrenamtlich. Sie bringen Zeit, Kraft und Überzeugung ein – lassen sich in Ausschüsse wählen, übernehmen Verantwortung in Vorständen und kandidieren für die Landessynode. Hier zeigt sich eindrücklich, wie viel Herzblut in unserer Kirche lebt. Dieses Engagement ist ein echtes Geschenk – und ein starkes Zeichen für die Zukunft.

Ein Gottesdienst mit einer ermutigenden Predigt des Regionalbischofs Tobias Schüfer eröffnete die Sitzung und setzte einen geistlichen Akzent, der den Tag spürbar prägte.

Und doch offenbarte sich im weiteren Verlauf auch eine andere Seite kirchlicher Realität: die Mühen der Verfahren. Über viele Stunden hinweg bestimmten Wahlen den Tag – notwendig, sorgfältig, demokratisch legitimiert. Aber auch: zäh. Sechs Stunden nahezu durchgehend Abstimmungen, vielfach in mehreren Wahlgängen und in geheimer Wahl durchgeführt, ließen erahnen, wie viel Geduld hier gefordert war.

Was dabei nicht nur nachdenklich macht, sondern wütend: Im Jahr 2026 stehen längst digitale Lösungen bereit, die solche Prozesse effizient, transparent und zeitsparend gestalten könnten. Dass diese auf Ebene der Kreissynoden nicht eingesetzt werden dürfen – obwohl sie an anderer Stelle in der Kirche bereits im Einsatz sind –, ist kaum zu rechtfertigen. Hier werden wertvolle Zeit, Energie und Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen unnötig gebunden.

So bleibt dieser Tag in doppelter Erinnerung: als Höhepunkt gelebten ehrenamtlichen Engagements – und zugleich als Beispiel dafür, wie sehr kirchliche Strukturen noch hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben können.

Vielleicht liegt gerade darin auch ein Auftrag für die Zukunft: die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass das Engagement der Menschen bestmöglich unterstützt wird – und nicht durch unnötig aufwendige Verfahren ausgebremst.

Die Evangelische Region Gotha ist jetzt auch auf WhatsApp erreichbar. Über unseren Kanal erhalten Sie aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise und Impulse direkt auf Ihr Smartphone – schnell, unkompliziert und datenschutzkonform.

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Der Blick auf die Gemeindegliederzahlen auf der nebenstehenden Seite macht sehr deutlich: Wir werden in der Boxberggemeinde immer weniger. Und damit steigt auch der Verwaltungsaufwand pro Gemeindeglied überproportional an. 

Viele Aufgaben für die Boxberggemeinde übernimmt bereits das gemeinsame Regionalbüro mit unserer Verwaltungsleiterin Brit Witt. 

Wir werden aber in der kommenden Zeit weitere Aufgaben in der Region (mit der Kirchengemeinde Gotha) konzentrieren. Dazu wird als Nächstes ein gemeinsamer Gemeindebrief gehören. Wahrscheinlich ab der nächsten Ausgabe im Sommer wird Sie ein gemeinsamer Gemeindebrief der Region im Briefkasten erfreuen.

Dann haben sie alle Gottesdienste und Angebote in der Region in einem Heft. Auch die kirchenmusikalischen Veranstaltungen in Gotha sind dann leicht zu finden. Natürlich gibt es auch Informationen aus der Boxberggemeinde im gemeinsamen Gemeindebrief. 

Was gleich bleibt, ist der Rhythmus und die Verteilung. Sie werden Ihren Gemeindebrief weiterhin im Briefkasten vorfinden.

Am 28. September 2025 fanden die Wahlen für den Gemeindekirchenrat für die Legislatur  2025 – 2031 statt. Der Gemeindekirchenrat ist das Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde.

Die Wahl hat in vier Stimmbezirken, je ein Stimmbezirk pro Kirchort, stattgefunden. Gewählt wurden 2 Mitglieder des Gemeindekirchenrates pro Kirchort. Für Sundhausen: Martina Becker und Uta Schwarz sowie als Stellvertreter Tim Reda. Für Boilstädt: Robert Gröschner und Olaf Schneider-Rehberg sowie als Stellvertreterin Andrea Roth. Für Leina: Franziska Brühl und Matthias Vogel sowie als Stellvertreterin Nadin Heine. Für Gospiteroda: Doreen Salzmann und Beate Petz sowie als Stellvertreterin. Kathrin Seifert

Am 9. November fand der feierliche Gottesdienst zur Einführung (siehe Foto) statt. Zugleich wurden die ausscheidenden Kirchenältesten mit Dank verabschiedet.

In der konstituierenden Sitzung  am 19. November wurde Robert Gröschner zum Vorsitzenden gewählt. Weiterhin wurde Silja Reda als Jugendvertreterin mit Stimmrecht in den Gemeindekirchenrat berufen.

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